FC-Bayern Fanclub Moosbach

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Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 09. Mai 2011 um 21:14 Uhr

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Juli 2011 um 11:03 Uhr
 
Trauer, Frust nach der Pleite PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: N24   
Sonntag, den 20. Mai 2012 um 12:22 Uhr
München trauert nach dem verlorenen Elfmeter-Krimi im Champions-League-Finale gegen Chelsea. Vom "Mia san mia" ist nach der Pleite im "Finale dahoam" nichts mehr übrig. Die Tränen fließen.

Plötzlich ist die Münchner Partystimmung verflogen. Im Olympiastadion herrscht Stille. Die meisten Bayern-Fans starren ins Leere, halten sich die Hände vors Gesicht. Manche weinen, lassen sich von ihren Freundinnen trösten. "Das gibt's doch gar nicht", sagt einer. Gerade hat Didier Drogba den entscheidenden Elfmeter verwandelt. Ganz München liegt plötzlich in Schockstarre. Der Traum vom siegreichen Heimfinale, vom Triumph in der Champions League vor eigenem Publikum ist geplatzt.

Größere Ausschreitungen und Randale wie zuletzt in Düsseldorf oder Karlsruhe bleiben der bayerischen Landeshauptstadt nach der unglücklichen Niederlage im "Finale dahoam" allerdings erspart. Nur vereinzelt lassen die Bayern-Fans am Samstagabend nach dem verlorenen Elfmeterschießen ihrer Enttäuschung freien Lauf.

Beim Public Viewing auf dem Oktoberfestplatz Theresienwiese fliegen immer wieder Steine auf die Leinwand. Mehrmals muss zwischendurch der Ton abgestellt werden, um die Leute zum Löschen ihrer bengalischen Feuer zu bewegen. "Es gibt kleinere Einsätze und immer mal wieder Pyrotechnik, aber keine nennenswerten Straftaten", sagt ein Polizeisprecher.

Wenige Stunden zuvor war noch alles auf Big Party eingestellt: Schon weit vor Spielbeginn hatten sich die meisten Bayern-Fans auf den Weg gemacht. In den U-Bahnen ging es nur stockend vorwärts. Auf dem Champions Festival im Olympiapark, wo am Abend 65 000 Menschen im Olympiastadion das Spiel auf zwei Leinwänden verfolgten, schoben sich tausende Anhänger in Richtung Stadion. Schals, Fahnen, Trikots, alle hatten sich hergerichtet. "Mia san Rot-Weiss", leuchtete auf einigen roten T-Shirts. Was fehlte, war der Sieg im Finale.

Auch während des Spiels deutete noch alles auf die große Feier hin. In Kneipen, Biergärten und auf den großen öffentlichen Schauplätzen fieberten die Fans mit ihrer überlegenen Mannschaft mit. Nach dem 1:0 durch Thomas Müller in der Schlussphase lagen sich die Fans in den Armen, einige zogen ihre Trikots aus, feierten ausgelassen im Innenraum des Olympiastadions. Doch die Freude hielt nur wenige Minuten. Nach dem Ausgleich durch Drogba wich sie quälender Anspannung, die in der Verlängerung und dem Elfmeterschießen ihren Höhepunkt erreichte.

Statt München in eine rot-weiße Partymeile zu verwandeln, strömten die Fans anschließend niedergeschlagen nach Hause. Nur die rund 30 000 mitgereisten Chelsea-Anhänger hatten jetzt noch Grund zum Feiern. Auch die Londoner blieben überwiegend friedlich.

 
Unser Trraum platzt im Elfmeterschießen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Welt   
Sonntag, den 20. Mai 2012 um 00:51 Uhr

Die Bayern waren im Champions-League-Finale gegen Chelsea das dominierende Team. Aber dann verschoss Arjen Robben einen Strafstoß in der Verlängerung. Richtig tragisch wurde es im Elfmeterschießen.

Das Drama dauerte keine 90 Minuten, keine 120 Minuten, sondern ging über alle Grenzen hinaus. Das Champions-League-Finale 2012 zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea wurde im Elfmeterschießen entschieden, trotz drückender Überlegenheit der Münchner Gastgeber.

Und dort siegten die Engländer 4:3. Bitterer kann eine Niederlage nicht sein. Noch nie hat eine Mannschaft in der Geschichte der Königsklasse den so greifbar nahen Titel derart weggeworfen wie dieser FC Bayern.

"So ist Fußball. Das hat man in der Vergangenheit schon öfter gesehen, dass am Ende nicht immer der verdiente Sieger mit dem Pokal dasteht. Das ist schwer in Worte zu fassen. Aber Fußball ist auch nicht alles", versuchte Thomas Müller seine Enttäuschung in Worte zu fassen. "Das ist wie ein Albtraum, wie ein schlechter Film", sagte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger.

Trainer Jupp Heynckes zeigte sich als fairer Verlierer: "Das Elfmeterschießen ist immer eine Lotterie. Wir hätten die Partie viel früher für uns entscheiden müssen, aber wir haben es nicht verstanden, unsere Chancen zu nutzen."

München drückend überlegen

Fast war es wie eine Erlösung, als Schiedsrichter Pedro Proenca aus Portugal das Spiel anpfiff. Endlich mussten die Spieler des FC Bayern nicht mehr durchdeklinieren, wie es denn bitteschön sein könne, dass sie im Champions-League-Finale stehen, wenn sie nicht einmal in Deutschland die Nummer eins sind. Doch vielleicht war es ja der übermächtige Schatten dieses Endspiels, der die Bayern wie mit Scheuklappen durch das Jahr führte. Und es sollte ein denkwürdiges Finale werden.

Kaum waren zwei Minuten gespielt, stoppte Bastian Schweinsteiger den Ball mit der Hand und sah Gelb. Eine Hypothek für den Abräumer vor der Abwehr, von der er sich allerdings nicht bremsen ließ.

Zwei Minuten später blockte Gary Cahill einen Schuss des deutschen Nationalspielers ab. Kurz darauf zielte Toni Kroos knapp vorbei (5.). Ein rassiger Beginn der Hausherren: Nach 20 Minuten hatten die Bayern bereits fünf Torschüsse zu verzeichnen, Chelsea keinen.

Größte Chance vor der Pause von Gomez

Kaum war diese Statistik zur Kenntnis genommen, steckte Franck Ribery den Ball zu Arjen Robben durch, dessen Schuss Chelsea-Torwart Petr Cech an das Lattenkreuz abfälschen konnte (21.). Nach 25 Minuten schickte Chelsea-Trainer di Matteo seine Ersatzspieler zum Warmlaufen.

Die größte Chance vor der Pause hatte dann Mario Gomez, der sich am Elfmeterpunkt drehte, plötzlich freie Bahn hatte und den Ball in Rücklage über das Tor schoss (42). Es war der Abschluss einer starken ersten Halbzeit der Bayern, die sich nur vorwerfen lassen mussten, ihre zahlreichen Chancen nicht genutzt zu haben. 16:2 Torschüsse, 8:0 Ecken und 60 Prozent Ballbesitz – mitunter wirkte das Finale der Königsklasse wie eine Bundesligapartie der Bayern gegen einen Abstiegskandidaten.

Was die Münchner gut machten: Ständig rotierten die Spieler, wechselten die Positionen. Robben tauchte links im Hoheitsgebiet von Ribery auf, Schweinsteiger ließ sich nach hinten fallen, wenn Verteidiger Timoschtschuk nach vorne strebte, Kroos schaltete sich klug in die Offensive ein.

Müller trifft zur Führung

Chelsea hingegen fiel wenig ein, von Stürmer-Star Didier Drogba war ebenso wenig zu sehen wie von Frank Lampard, dem Mittelfeldstrategen. Oder wollten sie nicht mehr tun als stupide zu verteidigen? "Ich bin erschüttert", kommentierte Sky-Experte Stefan Effenberg den Auftritt der Londoner.

Doch auch der große FC Barcelona hatte sich an Chelseas radikaler Defensivtaktik die Zähne ausgebissen. Sollte den Bayern das gleiche Schicksal drohen? Nachdem nach Wiederanpfiff gleich zwei Schüsse von Arjen Robben und einer von Toni Kroos aus bester Position abgeblockt wurden, schlug Bayern-Trainer Heynckes verzweifelt die Hände vor das Gesicht.

Und dann fiel das Tor, das alle für die Erlösung hielten. Die 83. Minute war angebrochen, es lag schon fast so etwas wie Resignation auf den Gesichtern der Bayern, als Toni Kroos eine Flanke auf den langen Pfosten schlug. Dort hatte sich Thomas Müller aus dem Blickfeld der Chelsea-Verteidiger geschlichen, köpfte den Ball als Aufsetzer, der Torwart Cech irritierte und sich zwischen dessen Handschuhen und der Latte hindurchquetschte.

Uli Hoeneß sprang auf der Ehrentribüne auf und jubelte. Alle jubelten. Doch zu früh. Denn das Unfassbare geschah: Der FC Chelsea, zuvor extrem passiv, kam und traf. Mata zirkelte die erste Ecke der Londoner von rechts nach innen, wo Jerome Boateng Gegenspieler Drogba nicht folgen konnte, und der Stürmer wuchtete den Ball per Kopf zum Ausgleich ins Netz (88.) – Verlängerung.

Cech fischte den Ball aus dem Eck

Kaum war die angepfiffen, stand erneut Drogba im Mittelpunkt, diesmal allerdings im eigenen Strafraum, wo er Ribery legte. Schiedsrichter Proenca gab Elfmeter, Arjen Robben trat an – und verschoss (93.): Cech fischte den Ball aus dem Eck. Schon im vorentscheidenden Bundesligaspiel gegen Dortmund hatte der Niederländer einen Strafstoß vergeben, gegen Real Madrid indes getroffen.

Bitterer Nebenaspekt: Ribery musste verletzt raus. Das Spiel blieb ein Münchner Sturmlauf, und doch endete es im Elfmeterschießen. Wie schon im Halbfinale gegen Madrid mussten die Bayern sich dem finalen Drama stellen. Kapitän Lahm begann und traf, doch schon Chelseas erster Schütze Mata scheiterte an Neuer.

Dann der Wahnsinn: Neuer trat selbst an – und traf. Frank Lampard auch, Ivica Olic nicht: Cech hielt. Ashley Cole machte das 3:3, Schweinsteiger setzte den Ball an den Pfosten und Didier Drogba konnte alles entscheiden. Er lief an, zielte nach links, trifft – und Bayern  großer Traum war ausgeträumt.




 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Mai 2012 um 01:04 Uhr
 
Es muss, es muss, es muss PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nordbayern   
Freitag, den 18. Mai 2012 um 20:17 Uhr

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Mai 2012 um 01:06 Uhr
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Sogar die Unterhosen sind rot-weiß PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Euro   
Donnerstag, den 17. Mai 2012 um 08:03 Uhr

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Mai 2012 um 01:05 Uhr
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